Erfreulicherweise konnte der Verein das Jahr mit einem leichten Überschuss abschließen – auch wenn einzelne Veranstaltungen, wie etwa das Weinfest, finanziell stärker zu Buche schlugen. Hier sollen künftig neue Konzepte entwickelt werden, um Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig wirtschaftlich stabil zu bleiben.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Besonders erfreulich: Ehrenmitglied Rudi Seiffert fand lobende Worte für das große Engagement des gesamten Teams. Denn hinter allen Veranstaltungen und Projekten steckt ausschließlich ehrenamtliche Arbeit – viel Einsatz, getragen von vergleichsweise wenigen Schultern.
Eine personelle Veränderung gab es ebenfalls: der zweite Vorsitzende Boris Hohmann legte sein Amt aus beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung nieder. Der Vorstand wird die Position zunächst kommissarisch besetzen und sich im Laufe des Jahres in Ruhe auf die Suche nach einer dauerhaften Nachfolge machen.
Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Anpassung des Mitgliedsbeitrags. Seit vielen Jahren unverändert, wurde nun auf Antrag des Vorstandes eine moderate Erhöhung beschlossen. Ab 2027 beträgt der Beitrag mindestens 15 Euro jährlich. Die Entscheidung fiel einstimmig – mit dem klaren Verständnis, dass sich mit bislang 11 Euro im Jahr nur begrenzt Projekte und Veranstaltungen realisieren lassen.
Zum Abschluss gab Sandra Kwijas einen Ausblick auf das laufende Jahr. Traditionelle Veranstaltungen wie der „Borgfelder Dorfputz“, das Osterfeuer oder das Weinfest stehen erneut im Kalender. Der Bürgerverein wird auch 2026 das Dorfleben aktiv mitgestalten und freut sich über jede Form der Unterstützung aus der Gemeinschaft.
Für einen besonders stimmungsvollen Ausklang sorgte schließlich die Borgfelder Chorgemeinschaft. Mit heiteren Spirituals und gefühlvollen Balladen setzte der Chor einen musikalischen Schlusspunkt unter einen rundum gelungenen, locker moderierten Nachmittag.
Alle Fotos © Ernst Köhnken
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